London & my personal Food Guide

Ich war noch niemals……..in London. Ja es war wirklich mein erstes Mal in dieser Stadt und wieso es mein letztes Mal, zumindest privat war, könnt ihr weiter unten lesen. Aber erstmal von Anfang an. Mein Freund hat mir diese Reise zu Weihnachten geschenkt und ich hab mich super gefreut, mal nach London zu kommen, da ich ja noch nie da war. Meine Schwester fliegt jedes Jahr gefühlt 4 Mal nach London, also wollte ich doch auch mal mitreden können. Gesagt getan und wir sind letzte Woche für 4 Tage in die Metropole geflogen.

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Das Hotel indem wir waren, kann ich euch nicht empfehlen, daher werde ich es auch nicht verlinken. Was ich daraus gelernt habe, ist, dass viele Hotels ihre Bewertungen fälschen, denn anders können die 90% gute Bewertungen nicht zustande gekommen sein. Naja, danach ist man schlauer.

Jedenfalls haben wir den ersten Tag eigentlich damit verbracht, alle Sehenswürdigkeiten im Schnellflug abzuklappern, was erstaunlicherweise gut funktionierte und wir haben an einem Tag fast alles gesehen. Wir sind sogar noch mit dem Rad gefahren, was wirklich nicht leicht war. Hallo Linksverkehr. Also „verkehrt herum“ in einen Kreisverkehr zu fahren, hat mich schon eine kleine Überwindung gekostet. Es war wirklich sehr witzig und sehr abenteuerlich. Eine halbe Stunde kostet 2 Pfund, doch wenn man keine Station findet innerhalb der halben Stunde, an der man sein Rad wieder abstellen kann, zahlt man weitere 2 Pfund. Wir waren 3 Minuten drüber und haben eben doppelt bezahlt. Ich fand aber, dass es den Spaß wert war.

Wenn wir nicht gerade Sightseeing im Schnelldurchlauf betrieben haben, haben wir die tollsten Foodspots ausfindig gemacht. Beziehungsweise ich habe mir im Vorfeld natürlich ein paar Instagramspots rausgesucht via Foodguideapp und die haben wir dann natürlich ausprobiert:

Wir waren natürlich bei Five Guys Burger essen, was wirklich so so gut war, dass ich nicht sagen kann, ob ich jetzt immer noch Shake Shack besser finde oder und das mag bei mir schon was heißen. Man bestellt einfach einen Basic Burger und jedes Topping bekommt man umsonst dazu. Außerdem kann man trinken soviel man mag und es gibt die ausgefallensten Getränkesorten. Definitiv zu empfehlen. Natürlich nicht ganz billig, aber das darf man auch nicht erwarten, wenn man in London ist.

Den neuen Instragram Trend, was Eis und Waffeln angeht, sind die Bubble Wrap Waffle und natürlich musste ich die ausprobieren. Ich habe meine in Chinatown gegessen, die gibt es aber sehr oft in London. Es war wirklich sehr gut und da hat sich die halbe Stunde anstehen auch gelohnt. Eierwaffel in cooler Form und tollem Topping.

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Wer in London ist, sollte auf jeden Fall Fish & Chips bei Poppies essen. Wirklich so so saftig, was man ja bei paniertem Fish nicht gerade erwarten würde. Fish & Chips gehören einfach zu einem richtigen Londontrip dazu. Ich stehe ja total auf Pommes mit Essig, das esse ich auch in Deutschland.

Shake Shack muss ich euch ja nicht mehr vorstellen. Es ist einfach ein geiler Burger. Natürlich schmeckte er nicht so wie in der Grand Central Station in New York oder an der Brooklyn Bridge. London ist eben nicht New York und ihr wisst ja, bei mir geht nichts über New York City, aber er war trotzdem lecker und die Cheese Fries sind einfach auch die besten.

Tom hat sich natürlich auch einen besonderen Food Spot ausgesucht, nämlich das Flat Iron. Leider kann man dort nicht reservieren, sondern man geht einfach auf gut Glück hin und hofft einen Tisch zu ergattern, denn es ist einfach super beliebt. Es liegt am Ende der Oxford Street und ist eigentlich relativ unscheinbar von außen, doch das Steak und die Sides sind einfach so so lecker. Ich wusste gar nicht dass ich Kale so gerne mag. Wird es jetzt auch mal hier geben. Das Steak kostet um die 11 Pfund und die Sides sind alle extra. Für alle Steakliebhaber ein Must Do.

Die beste Sauerteigpizza der Stadt gibt es bei Franco Manca. Zugegeben sind die Kellner dort nicht die freundlichsten, aber die Pizza war super lecker. Aber Achtung vor dem Chili Öl. Sehr leckere Pizza und für Londoner Verhältnisse auch nicht so teuer.

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Auf dem Camden Market musste ich natürlich die Churros von LaChurreria versuchen, die ich vorher auf Instagram entdeckt habe. Das einzig gute am Camden Market ist das Essen, ansonsten ist es für mich ein Markt auf dem es nur Ramsch gibt. Vergleichbar mit dem Markt in Tschechien.

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Solltet ihr auf noch mehr Süßes stehen, kann ich euch noch Dominique Ansel ans Herz legen. Danach könnt ihr direkt zur Queen marschieren und euch gut gestärkt den Palace ansehen. Ich habe mir den Croughnut of the Month bestellt und Tom hatte einen S´mores. Beides sehr sehr lecker.

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Solltet ihr gerade einen Trip nach London planen, reserviert euch unbedingt einen Platz im Sky Garden. Es ist kostenlos, aber man muss vorher reservieren, um eine Stunde dort hoch zu dürfen. Es lohnt sich defintiv. Ein 360 Grad Blick über London und das Ganze ist kostenlos. Man sollte nur früh reservieren. Es war wirklich sehr sehr schön dort oben, auch wenn wir für unsere beiden Biere umgerechnet 16 Euro bezahlt haben, aber so what. Urlaub ist Urlaub.

Jetzt komme ich zu meinem Fazit, wieso ich London privat nicht mehr besuchen werde. Ich habe mich einfach nicht wohl gefühlt in dieser Stadt. Wenn ich in der Ubahn gebückt stehen muss, um nicht an der Decke anzustoßen, finde ich das ziemlich befremdlich. Außerdem waren die Sitze dort so eng und durch Stangen abgetrennt, dass ich jedesmal dachte, ich nehm die Ubahn mit, wenn ich aufstehen will. Sorry, aber so fett ist mein Arsch auch nicht, dass ich mich nicht mal vernünftig hinsetzen kann. Jeden Tag sich den Kopf anschlagen, oder nicht in den Sitz zu passen, bzw. nur so, dass man blaue Flecken bekommt, Nein Danke. Es war wie ein Trip nach Hobbittown, wo nur kleine und genormte Menschen Platz haben. Ich hab mich einfach Null wohl gefühlt.

Wenn ich mich nicht wohl fühle, gibt es kein Wiedersehen

Es waren teilweise tolle Eindrücke, die ich sammeln durfte, doch wenn man jeden Tag daran erinnert wird, dass man nicht in die Norm passt und das bei alltäglichen Dingen, ist es eben kein Urlaub.

Die Stadt an sich ist sehr schön, doch für mich eben nur ein kleiner Flirt mit vielen Abtrichen und keine Liebe. Sorry London, aus uns beiden wird nichts werden.

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1 Comment
  • Vanessa
    Mai 3, 2017

    Wunderbare und so viele Inspirationen, danke für die Tipps.

    Auch mein Freund und ich suchten vor kurzem Hotels in London und sind durch die Bewertungen (ich fand ganz gut, dass man die „ehrlichen“ Kommentare rausfiltern konnte, da diese „ehrlich“ geschrieben wurden sind als die anderen 0-8-15 Kommentare) schnell davon abgekommen. Weshalb wir uns vorab erstmal auf andere Städtereisen ein Auge geworfen haben.
    London wurde mir zum Geburtstag geschenkt (Parallelen, yeah <3) weshalb wir es unbedingt im nächsten Jahr vielleicht umsetzen müssen und dann erinnere ich mich gerne einen deinen Post!

    Ganz lieben Gruß

    Vanessa <3
    http://vanessa-may-photography.blogspot.de

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